Campusfahrt nach Würzburg und Rothenburg
Neben Leipzig war Würzburg in diesem Jahr eines der beiden Ziele der Campusfahrt. Gemeinsam mit Frau Hanne und Herrn Köpf machte sich eine Gruppe vom 13. bis 17. Juli 2026 auf den Weg nach Franken.
Die Anreise am Montag verlief allerdings nicht ganz nach Plan: Eine Gruppe aus sechs Schülerinnen beschloss, den Bahnhof Memmingen etwas genauer kennenzulernen. Das verfrühte Umsteigen konnte zwar schnell behoben werden, brachte der Gruppe aber gleichzeitig den Auftrag ein, den Bericht über die Campusfahrt zu schreiben.
Nach der Ankunft in Würzburg stand zunächst eine Stadtführung durch die Altstadt auf dem Programm. Dabei wurden die Würzburger Residenz sowie weitere historische Orte besichtigt. Den Abend ließ die Gruppe bei sommerlichen Temperaturen auf der Alten Mainbrücke ausklingen und genoss die besondere Atmosphäre der Stadt.
Am Dienstag ging es an die Universität Würzburg. Bei einer Einführungspräsentation, einer Campusführung sowie dem Einblick in eine Vorlesung konnte die Gruppe echte „Studierendenluft“ schnuppern und einen Eindruck vom Universitätsalltag gewinnen.
Am Nachmittag folgte ein Besuch im Weingut Juliusspital. Dort gab es interessante Einblicke in die Geschichte der Stiftung sowie in den fränkischen Weinbau. Am Abend nutzten viele die Gelegenheit, das Kilianifest zu besuchen, das mit zahlreichen Fahrgeschäften und einem Bierzelt für beste Stimmung sorgte.
Bei hochsommerlichen Temperaturen war am Mittwoch eine kleine Abkühlung genau das Richtige. Mit Kanus ging es fünf Stunden lang auf dem Main entlang der Weinberge. Zwischendurch blieb genügend Zeit zum Baden, Picknicken und Genießen der fränkischen Landschaft. Den letzten Abend in Würzburg verbrachte die Gruppe gemeinsam in einem Biergarten direkt neben der Theaterkulisse. Anschließend sorgte das Freilichttheater „Planet der Franken“ mit viel Humor und fränkischem Charme für einen gelungenen Abschluss des Aufenthalts.
Am Donnerstag stand zunächst die Besichtigung der Röntgen-Gedächtnisstätte auf dem Programm, bevor die Weiterreise nach Rothenburg ob der Tauber erfolgte. Dort folgte eine kleine Stadtrallye, die teilweise sogar mathematische Fähigkeiten prüfte. Die Siegergruppe durfte sich beim gemeinsamen Abendessen über einen klassisch fränkischen „Schneeball“, ein typisch regionales Süßgebäck, freuen. Ein weiterer Höhepunkt war die Nachtwächterführung, bei der die Gruppe nicht nur viel über das Leben eines Nachtwächters, sondern auch über die Geschichte und das mittelalterliche Rothenburg erfuhr.
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und einigen Geschichten, über die sicherlich noch lange gelacht werden wird, trat die Gruppe die Heimreise an.
Ein besonderer Dank gilt Frau Hanne und Herrn Köpf, die diese Campusfahrt mit viel Engagement begleitet und organisiert haben. Durch ihre Unterstützung, die gute Planung und ihre stets offene Art wurde die Woche zu einer rundum gelungenen Fahrt!
Gymnasium Sonthofen