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Austausch mit Polen – Erfahrungsbericht: Viele Erinnerungen und auch enge Freundschaften

Dank unseren Lehrerinnen und Organisatorinnen Frau Grünwald und Frau Schmidt hatten wir vom 23. bis 30. September 2026 eine der wunderschönsten Wochen, in der wir mit unseren polnischen Austauschpartnern viele Erinnerungen gesammelt haben. Auch enge Freundschaften waren das Ergebnis dieser tollen Woche.

Bei einer gemeinsamen Brotzeit lernten wir uns kennen und gingen am Nachmittag in das Alpenstadtmuseum in Sonthofen, wo wir sehr viel über die Sonthofer Ordensburg, das Allgäu in der NS-Zeit und auch polnische Zwangsarbeit erfuhren. Den Tag beendeten alle mit ihren polnischen Gästen bei einem Abendessen in der Gastfamilie.

Am nächsten Tag nahmen alle Austauschschülerinnen und -schüler an unserem Unterricht teil. Sie berichteten, dass die Teilnahmeverpflichtung am Unterricht, wie sie bei uns in Deutschland besteht, in ihren Schulen nicht so streng gesehen wird. Da waren wir auf unsere polnischen Freunde echt neidisch. Beim gemeinsamen Kochen tauschten wir Rezepte aus und lernten ein paar einfache polnische Begriffe wie „tak“ und „krzak“. Ja! Der Busch! 🙂

Das Highlight der Woche war der Ausflug am Freitag nach München, wo wir unter anderem die Allianzarena besichtigten und den Austauschschülern das Oktoberfest zeigten.

Nachdem das Wochenende zur freien Verfügung stand, begann Sonntagnachmittag unsere Wanderung auf den Hochgrat. Trotz der herausfordernden Wanderwegqualität sind alle unverletzt auf der Hütte „Staufener Haus“ angekommen. Wir verbrachten einen lustigen Abend, brachten uns gegenseitig neue Kartenspiele bei, und vertieften unsere Freundschaften weiter.

Als wir am nächsten Morgen wieder nach unten wanderten, stellten wir an der Bushaltestelle fest, dass sich zwei unserer Mitschüler verlaufen hatten. Sie sind jedoch zu einer warmen Allgäuer Seele beim gemeinsamen Abendessen im Barino in Sonthofen wieder aufgetaucht.

An unserem letzten gemeinsamen Tag sind wir nach Ulm gefahren. Nach der Besichtigung der Denkstätte der weißen Rose, verbrachten wir unsere Freizeit in einem Café und beim Shoppen. Wir ließen die gemeinsame Woche als Gruppe im „Hans im Glück“ ausklingen, wo wir bei einer Feedback-Runde unsere besten, die interessantesten, aber auch unsere lustigsten Erlebnisse miteinander teilten, zum Beispiel eine Ticketkontrolle in München, bei der wir Panik bekamen, da unsere Tickets nicht funktionierten und die Ticketkontrolleurin uns netterweise einfach gehen ließ. Im Anschluss besuchten wir das Ulmer Münster und hatten danach eine lustige Rückfahrt, bei der der Zug zum ersten Mal in dieser Woche kaum Verspätung hatte.

Mittwochmorgen war unsere gemeinsame Zeit leider schon vorbei, jedoch sehen wir uns in 7 Monaten, diesmal in Polen, wieder.

In dieser Woche haben wir außergewöhnliche neue Freundschaften geschlossen, die ohne diesen Austausch nie möglich gewesen wären. Deshalb bedanken wir uns zum Schluss auch bei den polnischen Lehrerinnen, Frau Leszczynska und Frau Kozakiewicz.